Kerngeschäft Veranlagung

Kerngeschäft Veranlagung

Bestmögliche Performance bei größtmöglicher Sicherheit ist das oberste Ziel in unserer Veranlagung und Hauptverantwortung gegenüber unseren Kunden. Darüber hinaus ist es uns aber ein großes Anliegen, die Veranlagung in größtmöglichem Einklang mit ökologischen und ethischen Grundsätzen durchzuführen. Wir haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, aktiv Maßnahmen zur Einhaltung dieser Grundsätze zu setzen.

 

Nachhaltigkeitskonzept für die Veranlagung in der Vorsorgekasse

Geschäftsfeld VorsorgekasseUnsere Betriebliche Vorsorgekasse, die Valida Plus AG, führt die Kapital-Veranlagung im Interesse unserer Kunden in größtmöglichem Einklang mit ökologischen und ethischen Grundsätzen durch. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wurde die Veranlagungspolitik bereits 2005 nach nachhaltigen und ethischen Grundsätzen neu ausgerichtet. Die Valida Plus ist zudem seit 2005 Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) und im Speziellen Mitglied der ÖGUT-Plattform für „Ethisch-ökologische Veranlagung“. Im Jahr 2007 folgte die Entwicklung und Implementierung eines ganzheitlichen Konzeptes. Das „Valida Vorsorgekasse: Nachhaltigkeitskonzept“ definiert die Grundstruktur, Kriterien, Methodik, Prozesse und Verantwortlichkeiten zu nachhaltigem Investment und beinhaltet die dafür notwendigen Instrumente.

Die Mag. Reinhard Friesenbichler Unternehmensberatung (rfu), spezialisiert auf Nachhaltiges Investment, durchleuchtet regelmäßig das veranlagte Portfolio der Valida Plus und berät uns im Bereich ethische Kapitalanlage. Als Negativkriterien bei der Auswahl der Investitionen gelten vor allem Menschenrechtsverletzungen, Rüstung und Atomkraft. Diese Maßnahme sehen wir als besonders wichtig im Rahmen unserem Bekenntnis zur nachhaltigen Veranlagung.

Zum Bilanzstichtag 31.12.2017 entsprechen 100 % des veranlagten Vermögens den strengen Ethik-Kriterien.

Valida Vorsorgekasse misst CO2 Fußabdruck

Siegel CO2 FußabdruckAls Mitglied des UN Global Compact sowie der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative legt die Valida hohen Wert auf das Thema „CO2-Reduktion“. Seit 2016 misst die Valida Vorsorgekasse den „footprint“ des veranlagten Vermögens. Zum Bilanzstichtag 2017 liegt der relative CO2-Fußabdruck des Aktienteils mit „114 Tonnen pro 1 Mio. investierter Euro“ deutlich unter jenem des MSCI World mit 144 Tonnen (rd. 21 % geringer) und besser als im Vergleich zum Jahresultimo 2016 (137 Tonnen).

Das Thema „CO2“ wird bei Veranlagungsentscheidungen in der Valida Vorsorgekasse immer bedeutender. Staaten mit passiver Klimapolitik sind bereits seit langem ausgeschlossen. Nun wurden die Kriterien des „Valida Vorsorgekasse: Nachhaltigkeitskonzept“ um den Passus „Kohle und unkonventionelles Erdöl und Erdgas“ erweitert. In der Veranlagung ausgeschlossen werden Unternehmen, die in den Bereichen Förderung von Kohle, Förderung von Erdgas durch Fracking sowie Förderung von Erdöl durch Fracking und aus Teersand tätig sind.