Grundsätze

Grundsätze

Die Ziele der Veranlagungspolitik sind sicherer und langfristiger Ertrag, Stabilität, Rentabilität und Nachhaltigkeit.

Gleichzeitig gilt es, strenge gesetzliche Vorschriften einzuhalten. Mit den Regelungen des Pensionskassengesetzes (PKG) für die Betriebspension wird eine solide Entwicklung des Kapitals sowie eine breite Mischung der Veranlagungsformen bei bestmöglichen Erträgen angestrebt.

In der Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorge verpflichtet das Betriebliche Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetz (BMSVG) die Vorsorgekassen, eine Kapitalgarantie auf die eingezahlten Beiträge zu leisten und gibt strenge gesetzliche Richtlinien vor.

 

Nachhaltige Veranlagung

Nachhaltige VeranlagungBestmögliche Performance bei größtmöglicher Sicherheit ist das oberste Ziel in unserer Veranlagung und Hauptverantwortung gegenüber unseren Kunden. Darüber hinaus ist es uns aber ein großes Anliegen, die Veranlagung in größtmöglichem Einklang mit ökologischen und ethischen Grundsätzen durchzuführen. Wir haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, aktiv Maßnahmen zur Einhaltung dieser Grundsätze zu setzen.

Erfahren Sie mehr über nachhaltige Veranlagung.

Langfristigkeit

LangfristigkeitDer Veranlagungszeitraum in der Pensions- und Vorsorgekasse ist ein langfristiger und der Großteil der Beiträge wird über mehrere Jahrzehnte veranlagt. Ein schlechtes Jahr – wie es beispielsweise im Jahr 2008 für alle Österreichischen Unternehmen, die betriebliche Vorsorgeprodukte angeboten haben, war – wirkt sich daher an diesem Zeitraum gemessen vor allem für die noch Berufstätigen nur geringfügig aus.

Bei der Entwicklung des Vermögens der (zukünftigen) Pensionisten geht es nicht um die „Momentaufnahme“ eines Jahres. Internationale Kapitalmärkte steigen und fallen, seitdem es sie gibt. Gute und weniger gute Wirtschaftsjahre wechseln sich ab. Für die Sicherheit der Pensionen ist letztlich nur die langfristige Aufbauarbeit von Bedeutung und darin zeigt die Valida eine sehr gute Performance.

Sicherheit

SicherheitDie (zukünftigen) Pensionisten müssen sich auf ihre betriebliche Vorsorge verlassen können. Daher wird auf höchstmögliche Sicherheit und Sparsamkeit - sowohl durch den Gesetzgeber als auch durch die Valida selbst - größter Wert gelegt.

  • Das Vermögen der (zukünftigen) Pensionisten in den einzelnen Veranlagungs- und Risiko-
    gemeinschaften wird grundsätzlich nur für Pensionen oder die Leistungen aus der Mitarbeiter- oder Selbständigenvorsorge verwendet. Die Valida hat darauf keinen Zugriff.
  • Laufende Überwachung findet in Bezug auf Sparsamkeit, Gesetz- und Zweckmäßigkeit statt. Diese erfolgt durch eine interne Revision, einen externen Wirtschaftsprüfer, einen internen Aktuar und einen externen Prüfaktuar (Versicherungsmathematiker), die Pensionskassen-
    aufsicht, einen Staatskommissär sowie einen Aufsichtsrat der Pensionskasse.
  • Spezialisten für langfristige Veranlagungen investieren die eingezahlten Beiträge und wählen dabei im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften eine Kombination aus hoher Sicherheit und langfristig hohen Renditen. Um die Schwankungsbreite der Pensionshöhe einzuschränk-
    en, werden in guten Veranlagungsjahren sogenannte Schwankungsrückstellungen gebildet, um in Zeiten schlechter Konjunkturentwicklung eine Reserve zu haben.