Neue Verordnung

Rechnungszins-Verordnung

Rechnungszins für Neueintritte in Pensionskassenlösungen auf 2,5 % gesenkt.

Durch die neue Rechnungsparameterverordnung darf der Rechnungszins ab 1.7.2016 bei neu abgeschlossenen Pensionskassenverträgen sowie bei neu hinzukommenden Anwartschaftsberechtigten auch in bestehenden Verträgen maximal 2,5 % betragen.

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) muss mindestens alle drei Jahre, insbesondere unter Berücksichtigung der Kapitalmarktsituation und des Zinsniveaus, den höchstzulässigen Rechnungszins neu prüfen und festlegen.

Der Rechnungszins ist eine mathematische Hilfsgröße, mit dem in einer Pensionskasse die zu erwartenden Leistungen bzw. die notwendigen Beiträge versicherungsmathematisch errechnet werden. Der Rechenzins entspricht jenem Wert, der erwirtschaftet werden muss, um zu gewährleisten, dass die Pensionskassen-Leistungen zumindest nominell gleich bleiben.