Veranlagung

Geschäftsfeld Betriebliche Vorsorgekasse

Veranlagung im Geschäftsfeld Betriebliche Vorsorgekasse

Das System „Abfertigung Neu“ ist seit 2003 gesetzlich implementiert. Jedes Unternehmen ist seitdem verpflichtet, eine Betriebliche Vorsorgekasse (BVK) auszuwählen und für jeden Mitarbeiter monatlich 1,53 Prozent des Bruttomonatsbezugs einzubezahlen. Gemäß dem Betrieblichen Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetz (BMSVG) leistet die BVK eine 100prozentige Kapitalgarantie auf die einbezahlten Beiträge. Aus diesem Grund wird in der Valida Plus AG eine konservative Veranlagungsstrategie verfolgt.

In der Valida Gruppe gibt es mit der Valida Plus AG eine Betriebliche Vorsorgekasse mit zwei Veranlagungsgemeinschaften (VG). Die größere VG (VG 1) ist für Kunden offen, in der VG 2 wird das Vermögen der ehemaligen Siemens Vorsorgekasse verwaltet.

 

Konservative Veranlagung

Die Anwartschaftsberechtigten der Valida Plus AG sollen generell von stabilen Erträgen bei möglichst niedriger Volatilität profitieren. Deshalb investiert die Valida Plus AG in beiden Veranlagungsgemeinschaften primär in wenig volatile, konservative Anlageklassen. In der VG 1 wird vor allem in gut verzinste Festgeldveranlagungen bei österreichischen systemrelevanten Banken, sorgfältig ausgewählte Staats- und Unternehmensanleihen sowie Immobilien investiert. Um das Gesamtrisiko im Portfolio gering zu halten, besteht für den Aktienteil ein quantitatives Risikosteuerungsmodell.

Das Vermögen eines Anwartschaftsberechtigten in der Betrieblichen Vorsorgekasse ist laut Gesetz sogenanntes „Sondervermögen“ – d.h. auch im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers kann es zu keinem Verlust des bestehenden Vermögens der Anwartschaftsberechtigten kommen.

Risiken im Geschäftsfeld Abfertigung Neu

Die Guthaben der Anwartschaftsberechtigten in der Abfertigung Neu sind durch eine Bruttokapitalgarantie abgesichert. Somit besteht für die Anwartschaftsberechtigten kein Risiko eines möglichen Kapitalverlustes aufgrund eines schwierigen Kapitalmarktumfeldes. Die Veranlagung erfolgt unter dem Aspekt der Sicherheit, Rentabilität, Liquidität sowie einer angemessenen Mischung und Streuung der Vermögenswerte. Valida hält die Veranlagung laufend unter Beobachtung und erstellt regelmäßig Prognoseberechnungen über die zukünftige Performanceentwicklung.

Vergleich der Performance

Performance Vergleich Vorsorgekassen

Performance p.a. (in Prozent)

VG 1:

2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007
2,41 1,30 2,76 3,19 4,48 1,66 3,40 4,43 -2,93 1,50
2006 2005 2004 2003
4,60 4,10 3,58 4,25

VG 2 - geschlossene Veranlagungsgemeinschaft:

2016 2015 2014 2013 2012
0,63 0,97 3,76 3,61 3,74

Kapitalentwicklung (in Euro)

Grafik: Valida Plus Kapitalentwicklung

Valida Plus VG 1 seit 2005

 

Mehr über die Nachhaltigkeits-Kriterien in unserer Veranlagung erfahren Sie unter valida.at/nachhaltigkeit.